Übersichtskarte

Ankunft in New York aber leider fehlt etwas... :-O

Sonntag, 21.07.2013

Nachdem wir in Bochum am Bahnhof von unseren Eltern verabschiedet wurden, ging es mit dem Zug frühzeitig in Richtung Düsseldorf Flughafen. Ohne Verspätung und Probleme kamen wir in Düsseldorf an, checkten unser Gepäck bei British Airways ein, welches in London direkt weiter druchgecket wurde, bekamen unsere Tickets und mussten nun planmäßig noch 2 Stunden überbrücken. Aus den zwei Stunden wurden leider 2 3/4 aufgrund einer Verspätung von British Airways. Nach kurzem Flug landeten wir um 17:49 in London Heathrow, wo wir shcon hektisch erwartet wurden, da wir zum Umsteigen nur noch 70 Minuten Zeit hatten. Klingt zwar garnicht so wenig, für London Heathrow ist es jedoch eine Katastrophe. Innerhalb des Terminal 5 mussten wir zuerst noch mit einer Ubahn in einen anderen Teil des Terminals fahren, von wo aus wir dann weiter, alles im Joggingtempo, zu einem Bus eilen mussten, der uns in Richtung Terminal 3 fuhr. Dort angekommen mussten wir noch einmal durch einen Sicherheitscheck. Wir legten alles und nur leider vergaß ich in der Hektik meinen Laptop wieder mit einzupacken. Von hier aus trennten sich nun die Wege von uns und meinem Mac Book für beinahe 4 Wochen. Wir eilten direkt vom Sicherheitscheck weiter zum Flugzeug von American Airlines, der Laptop verbrachte beinahe 4 Wochen in London ;-)

 

Als der Flug dann um 19:02 losging konnten wir endlich etwas verschnaufen. Wir schliefen ein wenig, dann gab es sehr gutes Abendbrot, viele Getränke und ein gutes Boardentertainment, sodass der Flug schnell verging und wir um 22:04 mit 10 Minuten Verspätung in New York JFK landeten. Unterwegs hatte ich nun auch bemerkt, dass ich meinen Laptop wohl vergessen hatte, alle Bemühungen der Crew Kontakt mit dem Flughafen aufzunehmen waren leider umsonst und so musste ich nun erstmal ungewiss über den Verbleib meines Laptops in die USA einreisen. Nach kurzer Wartezeit kamen wir endlich dran, nachdem wir zuerst zu zweit an den Schalter gegangen waren und sehr unfreundlich darauf hingewiesen wurden, dass jeder einzeln vortreten müsse, erledigten wir beide die typische Einreise Prozedur, wobei der Grenzbeamte nicht sonderlich gesprächig, dafür aber umso unfreundlicher war. Nunja wir durften schließlich dennoch beide einreisen. ;-)

Mit der Airtrain fuhren wir nun weiter zum Hotel, dass direkt an der Endstelle Jamaica Center lag. Wir mussten noch 5 Minuten zu Fuß durch die Dunkelheit, hierbei bekam Henrike leider keinen wirklich guten ersten EIndruck von den USA. Jamaica ist nunmal nicht der shcönste Vorort der USA, hinzu kam, dass es unertäglich schwül und gleichzeitig extrem stickig und stinkig war. Es stank überall nach Müll und Urin. :-(

Im Hotel angekommen checkten wir schnell ein, ich versuchte noch kurz meine vorher bestellte Simcard in Betrieb zu nehmen, dies scheiterte jedoch daran, dass ich nur eine einzelne Simcard und kein Simcard Starter Kit bestellt hatte, und shcon fielen wir ins Bett, schließlich war es inzwischen auch 24 Uhr bzw. 6 Uhr morgens bei uns in Deutschland.

 

Gute Nacht und bis morgen

New York the Big Apple

Montag, 22.07.2013

Nach einer vom Jetleg geplagten kurzen Nacht gingen wir zuerst einmal in den Frühstücksraum um das Continental Breakfast zu genießen, das im Preis enthalten war. Immer noch enttäuscht davon, dass die Simcard nicht funktionierte und der Laptop verschwunden war, setzte ich mich erstmals an den Hotel-PC und fand eine Seite auf der alle gefundenen Dinge des London Heathrow Airports verzeichnet wurden. Nach kurzem Suchen fand ich auch einen Eintrag der gut zu meinem Mac-Book passte und schrieb schnell eine detaillierte Anfrage, ob mein Gerät gefunden wurde.

Nun ging es aber erst einmal in den Frühstücksraum. Henrike konnte sich nicht sofort an das typische Frühstück in den USA gewöhnen, da ihr Würstchen, Waffeln, Toast, Cream Cheese, Jelly, süße Teilchen, verschiedene Cornflakes und guter amerikanischer Kaffee nicht allzu sehr zusagten. Sie entschied sich dann für ein paar Cornflakes ich testete einmal alles ;-)

Leicht gestärkt machten wir uns nun früh auf den Weg in die Stadt mit der Ubahn. nach guter 45 Minuten waren wir angekommen und erkundeten erst einmal ein Stück der 5th Avenue das an den Central Park grenzt und den Park. Leider war es auch heute wieder extrem schwül und selbst in der Stadt war ein permanenter unangenehmer Geruch nicht zu leugnen. Kein guter erster Eindruck, den Henrike so von Amerika bekam. Ein bisschen sieht man es ihr auch an ;-)

Nach einem kurzen Sparziergang durch den Central Park ging die Laune nun aber etwas bergauf. Danach machten wir uns auf den Weg und besuchten die ersten Shops von Apple,, Abercrombie, Hollister, Hilfiger und Co. Im Anschluss spazierten wir Weiter zum Rockefeller Center. Dort entschieden wir uns für die Fahrt auf den Top of the Rocks. Zwar wurde gesagt, das es heute ziemlich diesig ist, da aber keine Wetterbesserung in Sicht war fuhren wir auf den Tower. Nach einem trotz Nebels beeindruckenden Blickes über New York ging es wieder herab und wir stärkten uns erst einmal mit Sushi und einem Drink von Starbucks.

Nun ging es weiter durch die Häuserschluchten New Yorks nis zum Times Square, mit einigen Shopping Unterbrechungen und einem großen Regenschauer. Dort angekommen merkten wir mit einem Blick auf die Uhr, dass es schon Nachmittag war und wir nun schnell zum Hotel zurückkehren mussten, da wir uns noch kurz dort ausruhen und umziehen wollten, da es abends noch ins Phantom der Oper ging, Henrikes Geburtstagsgeschenk ;-)

Nach einer kurzen Pause im Hotel und einer Bestätigungsmail des Lost and Found Büros, dass die Email angekommen ist eine Bearbeitung aber bis zu einer Woche dauern kann, machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt zum Broadway. Dort angekommen stärkten wir uns noch kurz und gingen dann in die tolle Show.

Die Vorstellung war sehr schön, wenn es teilweise auch etwas schwierig war allem auf englisch zu folgen. Leider hatten wir nur die ganze Zeit im Hinterkopf, dass wir auch morgen früh nicht ausschlafen konnten, da es am nächsten morgen weiter geht nach San Francisco.

So fielen wir total erschöpft um halb 12 in unsere Betten und mussten den Wecker leider schon für kurz vor 5 Uhr stellen.

Bis morgen und eine gute Nacht...

Flug La Guardia - Houston - Oakland

Dienstag, 23.07.2013

Heute riss uns um kurz vor 5 der Wecker ziemlich unsaft aus dem Schlaf, Eigentlich wollten wir es garnicht wahrhaben, dass wir schon jetzt aufstehen müssen aber es half ja nichts, schließlich ging um kurz vor 8 unser Flug. Wir duschten also schnell und warteten dann auf das am Abend zuvor schon bestellte Taxi. Was dann kam war weniger ein Taxi, als vielmehr eine alte Schrottmühle, die wohl ein Bekannter des Rezeptionisten fuhr. Leider versäumten wir es uns vorher nach einem Preis zu erkundigen und fragten auch nicht fordernd nach einem Taxometer. So erlebten wir nach einem Höllenritt durch die morgendliche Rushhour eine böse Überraschung als wir am La Guardia Airport ankamen. Der vermeintliche Taxifahrer wollte für die 15 Minuten Fahrt 40 Dollar. Total perplex drückten wir ihm das Geld ohne Trinkgeld in die Hand und schworen uns, nie wieder ohne Taxometer oder vorher ausgehandelten Festpreis in ein Taxi zu steigen. Am Flughafen funktionierte dann alles reibungslos. Das terminal von Southwest war nicht das größte und schönste und auch die 8 1/2 Stunden Flug mit Zwischenlandung in Houston gingen irgendwann tatsächlich vorbei, auch wenn dies ohne Bordentertainment wirklich laaaaangweilig war...

In Oakland angekommen wunderten wir uns dann etwas über die vermeintlich schlechte Anbindung des Flughafens an die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt. Man gelangte dann aber doch relativ problemlos mit einem Shuttlebus zur nächsten BART Station von wo aus wir nun bis zur Haltestelle Civic Center in San Francisco fahren konnten. Dort angekommen ließen wir uns schnell zu Fuß zu unserer Unterkunft navigieren. Der Check-In klappte tadellos, obwohl wir etwas zu früh wareb. Die Unterkunft ist wirklich schön, auch wenn Bad/WC auf dem Gang liegen. Dafür war das personal wirklich äußerst freundlich und zuvorkommend. Nach einer kleinen Pause machten wir uns dann noch auf den Weg in Richtung Market Street. Die ersten Blocks waren nicht allzu ansehnlich, sodass ich shcon befürchtete Henrike müsse ein ganz schreckliches Bild von Amerika haben. Dann wurde es aber von Block zu Block angenehmer. Wir besuchten auch hier zuerst einige Shops und tankten etwas frische Energie bei einer bekannten Sandwichkette und spazierten dann weiter durch Chinatown in Richtung Coittower.  

Der Weg zog sich hinterher doch ziemlich aber wir blieben tapfer und gelangten dann auch endlich an unser Ziel. Dort angekommen, wurden wir mit einem fantastischen Blick über SF belohnt und so langsam fand auch Henrike gefallen an der Stadt.  Kurz überlegte ich in diesem Moment, da ja der Verlobungsring stets in meinem Kamerarucksack mit dabei war, ob sich hier eine passende Gelegenheit ergeben würde. ich entschied mich dann aber doch dagegen und so machten wir uns langsam auf den Weg zurück zum Hotel, dieses Mal aber mit den schönen Straßenbahnen San Franciscos. Nach einiger Wartezeit bekamen wir dann auch einen Platz und es ging zurück. Total erschöpft kamen wir endlich am Hotel an und fielen beide nur noch in die Betten und konnten nun endlich das erste Mal richtig gut schlafen.

Gute Nacht und bis morgen...

San Francisco und die Frage "Ist heute der Tag aller Tage?"

Mittwoch, 24.07.2013

Nachdem wir abends halb tot im Bett landeten schliefen wir heute Nacht so gut, dass Jetlag und 9 Stunden Zeitunterschied vergessen waren. Morgens sprangen wir dann flott unter die Dusche, was problemlos und ohne großes Warten funktionierte. Dann machten wir uns auf zum Frühstücksbuffet. Dieses war ein weiteres kleines Hightlight unserer Unterkunft, es gab für amerikanische Verhältnisse eine große Auswahl und man aß in zwei total nett eingerichteten Räumen zusammen mit den anderen Gästen aus dem Hotel im Frühstücksraum. So hatte man hier die Gelegenheit sich etwas auszutauschen und auch die anderen Gäste kennenzulernen. Mit einem Blick auf die Uhr merkten wir, dass wiruns nun etwas beeilen müssen, da heute vormittags unsere schon von Zuhause aus gebuchte Fahrt nach Alcatraz anstand. Bei der Hektik passierte es Henrike, dass Sie ihren Ohrring im Waschbecken unseres Zimmers versenkte. Bevor wir los konnten musste wir also noch einmal schnell zur Rezeption. Diese waren aber wieder äußerst freundlich und sagten uns, dass man sich darum kümmern werde. Also machten wir uns auf den Weg. Wir nahmen wieder die Straßenbahn und fuhren bis zur Fishermen's Wharf. Da noch ein paar Minuten Zeit waren spazierten wir gemütlich bis zur Anlegestelle für die Alcatraz Tour.

Es ging nun an Bord und innerhalb von 20 Minuten legten wir an der Insel an. Je näher man an die Insel kam desto beeindruckender war die Wirkung auf einen und umso schöner wurde auch der Blick auf San Francisco.

Auf Alcatraz angekommen machten wir uns auf den Weg hoch zum Gefägnis um dort mit der Audiotour zu starten. Die Tour war wieder sehr interessant und obwohl ich 2 Jahre zuvor shcon die Nachttour auf Alcatraz gemacht hatte, war auch diese tagsüber wieder interessant und lohnenswert. Die Zeit verging wie im Flug wir shcoßen einige interessante Bilder und erfuhren nebenbei eine Menge über dieses legendäre Gefängnis und seine berühmtesten Insassen.

Im Anschluss ging es wieder zurück in die Stadt, wir spazierten nun an der Fishermen's Wharf entlang, gingen ins Hard Rock Cafe, aßen eine guten bodenständigen Burger, um uns zu stärken :-D Wir spazierten dann noch ein Stück weiter und fuhren schließlich mit dem Bus in Richtung Golden Gate Bridge. Leider hatten wir Pech und die Brücke war stets von etwas Nebel überzogen, dennoch war der Anblick auch beim dritten Mal immernoch atemberaubend. Mal wieder ging mir durch den Kopf ob nun nicht der richtige Momet wäre Henrike zu fragen, aber sie ruinierte es als sie sagte, dass sie die Brücke zwar faszinierend aber nicht wirklich shcön fände.Ok also war hier nciht der richtige Ort:-D

Es ging nun zurück in Richtung Lombard Street. Nachdem wir an der berühmtesten Straße San Franciscos angekommen waren, wollten wir von hier aus mit dem Cable Car in Richtung Market Street fahren. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, liefen wir dann zur Anfangshaltestelle, die Schlange dort war aber so lang, dass uns die Lust vergangen war und Henrike leider darauf verzichten musste Cable Car zu fahren. 

Etwas enttäuscht traten wir nun den Weg zurück zum Hotel an und auch wenn es für Henrike in dem Moment ein schwacher Trost war sagte ich ihr, dass sie nun etwas hat auf das sie sich schon bei ihrem nächsten besuch in San Francisco freuen kann. Total erschöpft kamen wir dann endlich am Hotel an. Zur Freude Henrikes war an der Rezeption ihr Ohrring hinterlegt. Wir fragten dann auch direkt nach guten Bars und Restaurants in der Nähe, um noch Essen zu gehen. Die Auswahl nur innerhalb eines Blockes war riesig und so machten wir uns direkt auf den Weg. Wir entschieden uns schließlich für einen Thailänder, der wirklich vorzüglich war. Im Anschluss gingen wir noch in eine Cokctailbar, um den schönen Tag gebührend ausklingen zu lassen. Hennis Cocktail war leider ein Reinfall aber wenn man nicht liest, was man bestellt und sich nur vom Namen blenden lässt, seöbst Schuld :-P

So dann ging es nur noch ins Bett.

Gute nacht und bis morgen

Aufbruch in San Francisco mit Tagesziel Red Bluff

Donnerstag, 25.07.2013

Heute morgen war die Zeit in San Francisco leider schon vorbei. Nachdem wir noch einmal das sehr gute Frühstück genossen hatten, mussten wir schnell noch die letzten Sachen in den Koffer werfen und uns dann schleunigst auf den Weg zur Mietwagenstation machen. Obwohl wir pünktlich dort waren, dauerte es über eine Stunde bis wir endlich mit dem Wagen vom Hof fahren konnten. Wir konnten uns dieses mal zwar keinen Wagen aussuchen, nach kurzer Eingewöhnung gefiel uns der Ford Escape aber sehr gut. Nochmals würde ich von der Anmietung innerhalb der Stadt jedoch absehen, insbesondere weil wir nun sowieso in Richtung Flughafen aufbrachen, da wir uns entschieden hatten zur Milpitas Outlet Mall zu fahren, welche ca. 60 Meilen südlich und damit 60 Meilen von unserer eigentlichen Route entfernt lag. Dennoch nahmen wir den Umweg in Kauf, da wir zuvor gesehen hatten, dass es in diesem Urlaub die einzige Möglichkeit für uns war, in einen Abercrombie und Hollister Outlet zu kommen.

Gegen Mittag kamen wir dann an der Mall an und obwohl wir uns beeilten und längst nicht alle Läden besuchten, war es, nachdem wir uns noch einige Pretzels für unterwegs gekauft hatten, halb vier. Wir entschieden uns nun, bevor es zu unserem Tagesziel Red Bluff ging nochmals nach San Francisco hinein zu fahren, um noch einmal auf die Twin Peaks zu fahren und von dort den Blick über die Stadt zu genießen. Leider machte uns der Nebel, wie schon bei meiner Reise vor 2 Jahren erneut einen Strich durch die Rechnung.  Es ging dann weiter in Richtung Lombard Street, da Henrike gerne noch einmal dort entlang fahren wollte.

Die ganze Tour entpuppte sich am Ende aber als Flop, da wir im Anschluss nun mindestens 1 bis ½ Stunden im städtischen Verkehr standen und es weder vor noch zurück ging. Endlich aus San Francisco raus hielten wir noch einmal bei Trader Joes und Starbucks, um uns für die Weiterfahrt zu stärken. In Anbetracht der Tatsache, dass wir schon über 4 Stunden unterwegs waren, seit wir bei der Mall aufgebrochen waren, verließ uns langsam die Motivatio, da es bis Red Bluff noch weitere 3 Stunden Fahrt waren. Wir hielten letztenendes aber doch noch durch, da wir nicht schon am ersten Tag unser Tagesziel verfehlen wollten. So kamen wir endlich gegen 22 Uhr dort an, bezogen schnell unser Zimmer und legten uns nach diesem Tag nach insgesamt 279 Meilen ins Bett mit voller Vorfreude auf den nächsten Tag und den ersten Nationalpark des Urlaubs.

 

Gute Nacht und bis morgen...

Lassen Volcanic Nationalpark und unsere Verlobung am Summit Lake :-)

Freitag, 26.07.2013

Am morgen hatten wir nun erstmals das Problem, dass es in unserem Hotel kein Frühstück gab, da wir aber am Tag zuvor an der Rezeption beim Check-In gesehen hatten, dass es direkt in der Nähe ein kleines Diner gibt, bei welchem man mit der Zimmer Karte günstiger frühstücken konnte, entschieden wir uns nachdem wir unsere Sachen zusammengepackt hatten und etwas frustriert losfuhren, da der so nett aussehende Pool nicht geöffnet war, kurz dort halt zu machen um uns für den Tag im Nationalpark zu stärken.

An das dort servierte Frühstück konnten wir uns allerdings nur sehr schwer gewöhnen und so machten wir uns danach noch schnell auf den Weg zu einem Supermarkt, um etwas Verpflegung für den restlichen Tag dabei zu haben. Gegen Mittag erreichten wir dann den Eingang des Lassen Volcanic Nationalparks. Nach einem kurzen Stop im Visitors Center ging es los. Nachdem wir einige Male gehalten hatten, um die tolles Aussicht vom Wegesrand zu genießen gelangten wir an unserem ersten geplanten Stop, dem Bump Pass Hell an. Wir parkten auf dem überfüllten Parkplatz und marschierten los. Henrike merkte aber schnell, dass sie für den etwas längeren und nicht ganz einfachen Weg nicht ichtig gekleidet war, sodass wir nochmal schnell zurück zum Auto liefen, dieses noch einmal umparkten, da einige hundert Meter weiter noch ein kleiner Pfad zum Hauptweg führte, wo der Parkplatz deutlich leerer war und wir so die Strecke nicht noch einmal laufen mussten. Mit viel Wasser beladen, da es inzwischen über 100 Grad Fahrenheit war machten wir uns also auf den Weg.

Unterwegs kamen wir an einigen View Points vorbei, von denen aus man einen herrlichen Blick über den NAtionalpark und die Landschaft hatte. Diese Aussichten gepaart mit dieser unendlichen Weite und der so verschiedenartigen Landschaften genau das macht Amerika aus und ist einfach jedes Mal wieder aufs Neue atemberaubend.

Nach ca 45 Minuten stieg uns dann ein immer penetranter werdender Schwefelgeruch in die Nase und wir hatten unser Ziel erreicht. Mitten aus dem nichts fand man sich in einer Landschaft wieder, die so völlig unbewohnbar und nicht von dieser Welt schien. Überall dampfte und blubberte es und ein Geruch, der kaum zu ertragen war stand einer unglaublich schönen und nie zuvor gesehenen Landschaft gegenüber, die einen sofort in ihren Bann zog.

 

Nach unzähligen Fotos und aufgrund immer stärker werdenden Kopfschmerzen bei Henrike machten wir uns auf den nun noch beschwerlicheren - weil bergauf- Weg zurück zum Auto. Einige Pausen später hatte aber auch Henrike sich wieder erholt und wir konnten unbesorgt langsam zum Auto zurückkehren. Dort lachte uns nun dieser kleine See mit einer verlockenden Abkühlung an. Wir entschieden uns aber, da dieser See keinerlei Strand hatte und auch sonst niemand im Wasser war dafür noch etwas weiter zum Summit Lake zu fahren, da dort auf der Karte auch eine Badestelle direkt an einem Campingplatz eingezeichnet war. Dort angekommen - es war inzwischen früher Nachmittag- packten wir schnell unsere Badesache aus und kühlten uns erst einmal in dem wünderschönen kleinen Bergsee ab.

    

Der See war kristallklar und obwohl er auf 2100 m Höhe lag schön angenehm warm und dennoch eine willkommene Abkühlung. Wir legten uns nun nach dem Baden ein wenig zum trocknen in die Sonne.

 Da Henrike in der Sonne immer ein Handtuch über den Kopf legt war nun für mich der perfekte Moment gekommen. Ich handtierte ein wenig an meinen Stativ und richtete es auf uns mit Selbstauslöser aus, schnappte mir den Ring aus dem Kamerarucksack und nahm allen Mut zusammen - na gut ich war mir bezüglich Henrikes Antwort ja relativ sicher, aber man weiß ja nie ;-) - kniete mich vor sie und weckte sie aus ihrem Halbschlaf. Zuerst etwas grantig fragte sie mich was ich denn wolle, doch sobald sie merkte, dass es nun ernst wurde war auch sie ganz aufgeregt. Ich fragte sie nun also, ob sie meine Frau werden will, was sie ganz gerührt und stolz bejahte. Wir genossen nun noch einige Zeit diesen einmaligen Moment mit Blick auf den wundervollen Summit Lake.

Inzwischen war es aber schon später Nachmittag und unser Tagesziel Klamath Falls lag noch über 3 1/2 Stunden Fahrzeit von uns entfernt. Wir machten uns also auf den Weg raus aus dem Park und fuhren zuerst einmal in Richtung Redding. Dort angekommen waren wir so hungrig, dass wir eine Pause einlegen mussten, um zu essen. Inzwischen war es früher abend und da wir an diesem einzigartigen Tag nicht noch weitere 2 1/2 Stunden im Auto sitzen wollten überlegten wir nun was wir nun machen. Um am nächsten Tag aber dennoch bis zum Crater Lake fahren zu können entschieden wir uns, zumindest noch eine gute Stunde weiter zu fahren. Dort kamen wir dann in einem kleinen Ort am Mount Shasta - ein bekanntes Skigebiet Kaliforniens- an mit dem Namen Weed. Insgesamt waren wir heute dennoch 199 Meilen gefahren. Leider war es auf der Strecke von Redding nach Weed fast um 20 Grad abgekühlt, sodass wir von dem Pool, der am Motel dabei war nichts hatten. Wir checkten also schnell ein, holten uns noch schnell eine Kleinigkeit aus dem Supermarkt zu essen und etwas zum Anstoßen und verbrachten einen schönen Abend in unserem Motel und berichteten unseren Freunden und unserer Familie von unserer Verlobung.

Nun ist es auch schon wieder spät.

Gute Nacht und bis morgen....

Crater Lake NP und Weiterfahrt bis Bend, OR

Samstag, 27.07.2013

Heute ging es also weiter in Richtung Crater Lake. Wir standen morgens ganz entspannt auf checkten aus, nahmen uns noch einen Motel 6 Kaffee mit auf die Hand und gingen zuerst einmal Frühstücken

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Nach dem Frühstück ging es dann los, wir verließen Weed und passierten kurz darauf auch die kalifornische Grenze in Richtung Oregon. Nach gut 2 ½ Stunden Fahrt erreichten wir endlich das Visitors Center des National Parks. Wir holten uns hier kurz einige Informationen und Karten ab und machen uns dann auf den Weg in den Park. Nach kurzer Zeit erreichten wir einen kleinen sehr netten Wasserfall, an dem wir unseren ersten Stop einlegten. Einen kurzen Spaziergang und einige Fotos später fuhren wir weiter zu den Pinnacles. Auch hier machten wir wieder eine kurze Pause.

Im Anschluss ging es nun endlich zum ersten Aussichtspunkt von dem man den Crater Lake überblicken konnte. In Wirklichkeit war dieser noch viel riesiger als es zuvor auf Fotos wirkte, außerdem war der Kraterrand so hoch, dass ein Zugang zum See nur von 2 ausgeschilderten Stellen im Park möglich war und einen, um dort hin zu gelangen, ein gut 1 stündiger Spaziergang erwartete.

Am Aussichtspunkt angekommen kletterten wir ein wenig den Krater hinunter um noch bessere Fotos machen zu können einen kompletten Abstieg sparten wir uns aber. Leider war unsere Sicht an diesem Tag etwas eingeschränkt, da der See von einer großen Dunstglocke bedeckt war. Wir fuhren nun immer weiter und hielten noch einige Male für spannende Fotos.

Es war inzwischen Nachmittag geworden und wir hatten immer noch nicht den halben See umfahren, daher entschieden wir uns nun nur noch einen letzten Aussichtspunkt anzufahren, der genau auf der Hälfte lag und von wo aus eine Ausfahrt in Richtung Bend war. Dort angekommen hatte sich der Dunst etwas aufgelockert, sodass wir nochmals einige Fotos machten und nun auch einen guten Blick auf Wizard Island innerhalb des Crater Lakes hatten.

Im Anschluss machten wir uns nun auf den Weg zu unserem heutigen Tagesziel Bend. Unterwegs buchten wir schon einmal eine Unterkunft. Je weiter wir in Richtung Bend kamen, desto höher kletterten auf dem Thermometer auch die Temperaturen wieder. Leider hatten wir dieses Mal wieder keinen Pool, aber an der Buchung ließ sich nichts mehr ändern. Die Unterkunft selnbst war aber sehr nett, vermutlich eine alte Motelanlage, die vom neuen Besitzer nett renoviert und schick neu ausgestattet wurde.

Wir luden also nur schnell unsere Sachen aus und machten uns auf die Suche nach einem Applebees in der Nähe. Nach kurzer Zeit wurden wir fündig und gönnten und dort ein tolles Essen. Zuerst eine Vorspeise dann hatte Henrike ein sehr gutes Pastagericht und ich ein super Steak mit Shrimps, meine absolute Lieblingskombination. Auf die berühmten und fantastischen Nachspeisen mussten wir am Ende aber leider verzichten, da wir beide mehr als satt waren.

Zurück am Motel planten wir nun noch ein wenig den nächsten Tag. Es ging nun nämlich wieder ins Nichts und es war gar nicht so einfach im Nirgendwo von Oregon eine Unterkunft zu finden, die auch noch nah genug am Deschutes River lag, von dem aus wir am übernächsten Tag unsere Rafting Tour starten wollen.

Am Ende fanden wir aber den kleinen Ort Maupin, welcher direkt am Fluss lag und in dem auch einige kleine Motels waren, welche jedoch nicht vorher übers Internet gebucht werden konnten.

Bis morgen und gute Nacht...

Von Bend nach Maupin, Oregon über die Painted Hills, Shaniko und jede Menge NICHTS :-D

Sonntag, 28.07.2013

Heute wollten wir früh los, da wir ein straffes Programm hatten. Wir standen also früh auf, machten uns fertig und ich holte schnell von der Rezeption unser „reichhaltiges“ Frühstück ab. Heute gab es mal wieder amerikanischen Kaffee, einige Süßspeisen, Cornflakes mit Milch und für jeden eine Banane. Wir erweiterten unser Frühstück noch mit einem Käse-Sandwich. Gut gestärkt machten wir uns also auf den Weg. Auf dem Weg zur Tankstelle entdeckte Henrike aber noch eine Mini Outletmall. Hier musste sie nun noch unbedingt in den Nikestore. Das war es also mit der frühen Abfahrt ;-)

Eine gute Stunde später hatten wir nun auch alles zusammen, neben einiger Ausrüstung für unseren Rafting Trip, kaufte Henrike noch fleißig Sportbekleidung :-P

Wir fuhren also los in Richtung John Day Fossil Bed Monument, wo uns insbesondere die Painted Hills interessierten. Nur wenige Kilometer aus Bend raus war um uns herum nur noch Wüste und Einöde, die Temperaturen stiegen immer weiter an und es wurde immer einsamer. Nach gut 2 Stunden Fahrt erblickten wir dann endlich das ersehnte Schild zu den Painted Hills. Kurze Zeit später sahen wir auch die erste sehr interessante Gesteinsformation. Inmitten der kargen Prärie erhoben sich auf einmal rot/weiß farbene Aschehügel in die Landschaft.

Nach einigen Fotos fuhren wir weiter und kurze Zeit später kamen wir zum eigentlich National Monument. Wir machten noch einmal kurz am Visitors Center halt. Dies war aber auch fast menschenleer und lag wie eine kleine grüne Oase in mitten der wüstenähnlichen Landschaft. Wir picknickten kurz dort und fuhren dann frisch gestärkt zu den ersten Vista Points. Vom Parkplatz aus führten immer kurze Wanderwege einmal durch das Monument. Obwohl diese maximal 1 Meile lang waren, war man doch jedes Mal wieder froh im klimatisierten Auto abkühlen zu können. Dennoch lohnte sich jeder einzelne Trial, da man immer wieder aufs Neue mit einem fantastischen Blick über die vielfältige und einzigartige Landschaft belohnt wurde. Zahlreiche Bilder und einige Spaziergänge später erreichten wir erschöpft von der Hitze den letzten Aussichtspunkt.

Wir drehten noch eine kleine Runde und Henrike fand eine kleine Bank im Schatten. Sie wollte nun nicht mehr weiter so ging ich noch kurz für einige Fotos den Weg bis zum Ende und im Anschluss kehrten wir dann gemeinsam zum Wagen zurück. Nun ging es weiter in Richtung Shaniko Ghosttown.

 

Der Weg dorthin zog sich leider ziemlich, da Oregon in diesem Teil komplett unbewohnt ist. Einzelne Farmen und alle 50 Minuten mal ein winziger Ort mit 30 Einwohnern war alles, was wir bis zum Abend zu Gesicht bekommen sollten. Dementsprechend schwand auch unsere Hoffnung unterwegs einen Kaffee oder eine Kleinigkeit zu essen zu bekommen, sodass wir uns mit unseren Süßigkeiten und ein wenig Obst, dass wir vorher gekauft hatten irgendwie den Tag überbrücken mussten. Gute 1 ½ Stunden später erreichten wir einen weiteren Teil des John Day Fossil Bed Monuments, die Clarno Formation. Wir waren aber leider zu unmotiviert, um hier noch viele Fotos zu machen oder gar nochmal einen ausgeschilderten Trail durch das Monument zu durchwandern. Und machten ganz angepasst nur schnell aus dem Auto einige Fotos. ;-)

Somit fuhren wir direkt weiter in Richtung Shaniko, wo wir am späten Nachmittag endlich ankamen. Da ich mich im letzten Urlaub schon so geärgert hatte, die Geisterstadt Bodie in Kalifornien verpasst zu haben, wollten wir dieses mal unbedingt eine Geisterstand mit in unsere Route integrieren. Von den gesehenen Fotos her würde ich aber beahupten, dass Bodie interessanter wäre. Shaniko war zwar auch eine Geisterstadt, jedoch waren viele alte Gebäude nur noch Kulisse und hinzu kamen zwei kleine Kaffee, die noch für Touristen geöffnet waren.

Es ging also weiter auf dem Weg zu unserem Tagesziel, obwohl wir inzwischen beide ziemlich unmotiviert waren noch weiter zu fahren. Es blieb uns aber keine andere Möglichkeit. Nach einer weiteren Stunde Fahrt durch das weite Nichts von Oregon und ernsthaften Zweifeln, ob es den Ort Maupin wirklich gibt, lag der kleine Ort dann tatsächlich in einer Flusssenke der Deschutes River. Da wir seit wir Bend verlassen hatten kein Internet mehr hatten und klugerweise am Abend zuvor zwar zwei mögliche Unterkünfte rausgesucht hatten, aber keine Adressen aufgeschrieben haben, fuhren wir zuerst etwas planlos durch den kleinen Ort. Wir entdeckten beim Durchfahren dann aber Riverdrifters mit denen wir am nächsten Tag unsere Rafting Tour starten wollten. Die etwas von unserem schlechten englisch genervte Mitarbeiterin half uns schließlich auch, eine der gewünschten Unterkünfte zu finden und buchte uns anders als eigentlich geplant auf die Nachmittags Tour am nächsten Tag. Wir fuhren dann rüber zu unserer Unterkunft und buchten eine nette kleine Hütte, die einen gewissen Campingcharme versprühte. Glücklicherweise war an die Unterkunft auch ein Restaurant mit guter amerikanischer Küche angeschlossen, da wir vor Hunger fast starben. Wir bestellten jeder einen schönen selbstgemachten Doppelcheseburger mit Pommes und ließen es uns schmecken. Gegen Abend machten wir dann noch einen kleinen Spaziergang am Deschutes River entlang und setzten uns im Anschluss daran mit einem schönen kalten Bier und Sekt vor unsere kleine Hütte und genoßen die Ruhe und die inzwischen wieder etwas milderen Temperaturen.

Nun liegen wir noch in unserer Hütte und sind shcon ein bisschen aufgeregt wegen morgen.

Gute Nacht und bis morgen...

Maupin-Rafting-Portland

Montag, 29.07.2013

Am heutigen morgen hatten wir nun erst mal viel Zeit und konnten endlich auch mal ausschlafen und ein wenig die Idylle dieses kleinen Ortes genießen. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, suchten wir den einzigen Supermarkt des Ortes auf, um dort ein paar Dinge für ein schönes Frühstück zu kaufen. Neben Wurst und Käse für den Sandwichtoaster kauften wir noch Saft, Kaffee und Cornflakes und etwas Obst. Damit beladen ging es dann wieder zurück zu unserer kleinen Hütte, wo wir uns draußen in der Morgensonne unser Frühstück schmecken ließen. Allmählich mussten wir dann aber unsere Sachen zusammen packen und auschecken. Beim zumachen der Fahrertür war uns shcon seit einigen Tagen immer mal wieder ein merkwürdiges Knacken aufgefallen. Heute merkten wir irgendwie das es sich verstärkte und nachdem wir einmal prüften, woher das Geräusch kam, entdeckten wir, dass die Fahrertür immer am vorderen Seitenblech rieb und sich ein Teil wohl verkantet hatte. Da die Tür aber immer noch problemlos aufging beschlossen wir zuerst einmal nichts zu tun, bevor wir in Portland waren, hätten wir sowieso keine Chance gehabt einen anderen Wagen zu bekommen.

Nun hatten wir noch gut 1 ½ Stunden Zeit, bevor es zum vereinbarten Treffpunkt für die Rafting Tour ging. Wir fuhren in den Ort hinein und bummelten noch durch de verschiedenen kleinen Läden im Ort, da wir noch auf der Suche nach Bändern für unsere Sonnenbrillen waren. Die Läden waren aber wenig spektakulär und nachdem wir schnell so ein Band gefunden hatten, holten wir uns nochmal einen Kaffee im Supermarkt, in dem wir morgens schon einkaufen waren, und setzten uns damit vor den Laden. Der Kaffee schmeckte, obwohl es mal kein Starbuckskaffee war wirklich hervorragend, bis jetzt kann ich nur bestätigen, dass Oregon wohl die Hochburg für guten Kaffee in den USA ist. So ist es auch auffällig, dass es immer wieder einmal an Tankstellen und am Straßenrand kleine Kaffeebars to go für Auto und Fernfahrer gibt. Auch die Qualität stimmt immer.

Irgendwann war dann auch die Zeit überbrückt und wir machten uns auf zur Basis von Riverdrifters. Dort angekommen sollte wir uns kurz umziehen, jeder bekam eine Schwimmweste, uns wurden unsere beiden Guides vorgestellt, die Boote wurden auf einen Anhänger beladen und es ging mit einem Bulli los zum Startpunkt für die heutige Rafting Tour. Dort angekommen wurden wir auf die zwei Boote aufgeteilt. Henrike und ich hatten Glück und saßen mit einem amerikanischen Paar, beide etwas älter als wir und unserem Guide Dana in einem Boot. Im zweiten Boot saß eine Familie mit kleineren Kindern und ihrem Guide. Wir starteten nun also unsere ca. 3 ½ stündige Tour. Unser Guide war sehr gesprächig und auch unsere zwei Begleiter waren sehr nett, sodass wir super viel Spaß hatten. Neben vielen Stromschnellen, die zwar anfängertauglich waren aber dennoch einen gewissen Nervenkitzel boten, machten wir einige Badestopps. Das fiel einem garnicht so leicht, da das Flusswasser maximal 15 Grad hatte. Dennoch machte es viel Spaß und aufgrund der hohen Außentemperaturen wurde es auch nie viel zu kalt. Ok, Henrike ist da vielleicht anderer Meinung aber auch sie hatte sehr viel Spaß. Wir beide vermissten an diesem Tag nur schmerzlich eine Go Pro, mit der man auch von diesem Tag einige tolle Fotos hätte machen können. Aber so konnte man den Tag mal ohne Kamera genießen und die einzelnen Momente so íntensiver erleben. Am späten Nachmittag kamen wir dann erschöpft am Ausstiegspunkt an, wo wir schon von einem Fahrer erwartet wurden, der uns zurück zur Basis fuhr. Wir plauderten dort noch ein wenig über den Tag und verabschiedeten uns schließlich von unserem Guide. Diese hatte uns zuvor noch ein Tipp gegeben für eine schöne Unterkunft, falls wir keine Lust mehr hätten noch den ganzen Weg bis nach Portland zu fahren. Wir waren auch etwas unmotiviert und so machten wir uns erst einmal auf die suche mit Hilfe ihrer selbst gezeichneten Karte zu der Unterkunft. Wir verfuhren uns wohl aber ein wenig, bzw, fuhren eine Ausfahrt zu früh ab, sodass wir noch bis zur Bergstation des Mount Hoods fuhren, dem höchsten Skigebiet Oregons und von dort einmal bei seeeeehr niedrigen Temperaturen – Mount Hood ist ein Sommerskigebiet – und hatten von dort einen tollen Blick über das umliegende Umland.

Später auf dem Weg weiter nach Portland entdeckten wir dann auch noch die vermutlich richtige Abfahrt, wir hatten jetzt aber auch keine Lust mehr weiter zu suchen und fuhren deshalb noch die 40 Minuten weiter bis nach Portland, da unser Zeitplan sowieso schon etwas durcheinander geraten war, da die Rafting Tour nachmittags war und nicht wie geplant morgens. So hatten wir am nächsten Tag nur noch den morgen in Portland, aber das ließ sich aufgrund des wunderschönen Tages in Maupin verkraften.

In Portland checkten wir dann nur noch schnell in einem Motel, relativ zentral innerhalb der Stadt ein und gingen in ein fußläufig erreichbares Schnellrestaurant, das mir vorher noch unbekannt war. Dort aßen wir, der Gesundheit wegen, einen leckeren Salat und waren ganz fasziniert wegen des außergewöhnlichen Getränkeauotomatens, der einem wahlweisebestimmt 50 verschiedene Getränkesorten mixen konnte.

Danach ging es nur noch schnell zurück ins Motel.

Gute Nacht und bis morgen...

Portland-Washington Coast-Ocean Shores

Dienstag, 30.07.2013

Heute standen wir vor dem Problem, wie nun unsere weitere Reiseplanung aussieht. Wir hatten insgesamt 3 Möglichkeiten, da wir unsere Pläne noch nach Vancouver oder Victoria zu fahren sowieso längst begraben hatten. Also hatten wir noch ein wenig Zeit. Möglichkeit eins war in Portland zu bleiben und die Stadt ein wenig genauer zu erkunden. Möglichkeit 2: Mount Rainier oder Mount St. Helens auf dem Weg nach Seattle zu besuchen oder entlang der Oregon und Washington Coast in Richtung Seattle zu fahren. Bevor es los gehen konnte mussten wir allerdings erst einmal frühstücken und mindestens einen der berühmten Barista Bars Portlands besuchen. Gesagt getan, wir standen extra früh auf und machten uns mit der Straßenbahn in Richtung Portland Downtown. Nach einem kleinen Spaziergang fanden wir ein nette Restaurant in dem wir zuerst einmal frühstückten. Henrike hatte wieder so ihre Probleme etwas passendes zu finden. Ich aß zum Frühstück ein super griechisches Omlette.

Im Anschluss ließen wir uns dann von Google zu einer nah gelegenen Cafebar führen, wo wir uns noch einen wirklich hervorragenden Cappucino to go holten. Da kommt die sonst überall in Amerika vertretene Cafebar nicht gegen an! :-) Vielmehr stand der Cappucino italienischen Pendants in nichts nach. Insgesamt scheint Oregon ein kleiner kulinarischer Geheimtipp zu sein, was uns zuvor ja auch schon vom Reiseführer aber z. B. auch von Dana mitgeteilt worden war. Es war nun später Vormittag und da wir uns entschieden hatten nicht in Portland zu bleiben, sondern die Küste entland hoch nach Seattle zu fahren, mussten wir uns auf den Weg zurück zum Auto machen.

Dort angekommen bereitete uns die Fahrertür noch mehr Kummer als zuvor. Inzwischen knackte und knarzte sie bei jedem öffnen und schließen, dennoch entschieden wir uns keinen Abstecher zum Flughafen zu machen sondern unsere Tagestour zu beginnen. Nach gut einer Stunde Fahrt waren wir dann an der Küste angekommen und fuhren nun in Richtung Norden weiter. Leider war die Tour hier entlang deutlich weniger spektakulär als erhofft. So haben wir wohl nicht genau genug den Reiseführer studiert, da die interessanten und wirklich atemberaubenden Teile der Oregoncoast ungefähr da enden, wo wir unsere Tour startete. So führte diese Fehlplanung" leider dazu, dass wir an diesem Tag sehr lange im Auto saßen, bis wir gegen Nachmittag den Ort Ocean Shores, WA erreichten und uns dort ein Zimmer nahmen. Leider versagte jetzt die Fahrertür komplett, sodass diese nicht mehr nutzbar war und man nur noch über die Beifahrerseite ein- und aussteigen konnte. Wir meldeten uns dann bei Alamo und konnten mit ihnen klären, dass wir am nächsten Tag in Seattle den Wagen am Flughafen gegen einen anderen eintauschen können, da dies die nächste Station in der Nähe war. Es schien so ls hätten wir heute nicht die besten Entscheidungen getroffen.

Der Ort selbst war relativ unspektakulär, vergleichbar mit einem deutschen Küstenort an der Nordsee, natürlich auf amerikanische Art und Weise. Man durfte mit dem Auto an den Strand fahren und alles war unendlch weit. Nach einem kleinen Abstecher an den Strand - das Wetter war allerdings mäßig und es herrschten Nordsee ähnliche Temperaturen - fuhren wir zum Essen in eine kleine Pizzeria. Nach dem Essen ging es dann zurück ins Hotel.

Wir mussten noch etwas Wäsche waschen und wollten nebenbei noch ein bisschen entspannen. Also wurde zuerst die Wäsche weggebracht und dann ging es zu Indoorpool und Jacuzzi. Hier lernten wir Tom und Betty kennen, ein sehr nettes Ehepaar aus der Nähe von Portland, mit denen wir uns einige Zeit unterhielten und über unseren bisherigen Urlaub austauschten. Später ging es dann zurück ins Zimmer, spät abends war dann auch endlich die Wäsche nach zwei Trocknerrunden fertig. Bevor ich mich schlafen legte, schrieb ich aber nochmals dem Lost and Found Büro des FLughafen Heathrows, da ich immernoch keine Antwort auf meine Anfrage erhalten hatte.

So nun geht es schlafen morgen fahren wir dann nach Seattle :-)

Gute Nacht und bis morgen...

Ocean Shores - Seattle

Mittwoch, 31.07.2013

Am Morgen versuchte ich heute zuerst einmal mit meiner am Tag zuvor gekauften Telefonkarte für Internationale Gespräche, das Lost and Found Büro vom Heathrow Airport zu erreichen. Warum viel schreiben es stellte sich nach einer halben Stunde  Warteschleife erneut Ernüchterung ein, da ich bis auf die Warteschleife nichts erreicht hatte. Sodass ich weiter auf meine am Tag zuvor erneut geschriebene Email hoffen musste.

Bevor wir uns auf den Weg nach Seattle machten, gingen wir zuerst einmal Frühstücken. Und siehe da, Tom und Becky kamen auch gerade in den Frühstücksraum und Tom fragte uns sofort, ob wir nicht gemeinsam mit den beiden frühstücken mögen. Wir setzten uns also zusammen und die Zeit verflogt, da wir uns sehr gut unterhielten. Das Personal baute um uns herum schon das Frühstücksbuffet ab und mit einem Blick auf die Uhr wurde uns auch klar, dass wir uns nun von den beiden veabschieden mussten, um noch ein wenig von unserem Tag später in Seattle zu haben. Wir packten also schnell die Sachen in den Wagen, stiegen über die Beifahrerseite ein und machten uns zuerst einmal auf den Weg zum Flughafen Seatlle, um den Wagen auszutauschen.

Dort angekommen, funktionierte der Austausch auch völlig problemlos. Wir bekamen jetzt für den letzten Tag einen schönen etwas kleineren Jeep. So machten wir uns dann auf den Weg zu einem nahe am Flughafen gelegenen Hotel von ABVI. Dort luden wir nur schnell unseren Kram aus dem Auto, erkundigten uns, wie wir am besten in die Stadt kommen und entdeckten direkt an unserem Hotel eine Buslinie die einen innerhalb von 20 Minuten nach Seattle Downtown brachte. Wir spazierten nun durch Downtown, um uns erst einmal ein wenig zu orientieren und erste Eindrücke zu sammeln.

Nach einiger Zeit machten wir uns dann weiter auf den Weg in Richtung Space Needle. Dort spazierten wir noch ein wenig durch den angrenzenden Park. Am frühen Abend machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Hotel, dort angekommen entdeckten wir eine für Washington und Oregon scheinbar typische kleine Cafebar direkt an der Straße, die mit einer witzigen Aktion auffallen konnte. Die dort arbeitende Dame trug an jedem Tag ein anderes interessantes sehr freizügiges Outfit,wodurch ihre kleine Coffee to go Bar immer gut besucht wurde. ;-)

Wir ruhten uns jetzt noch kurz aus und entschieden uns dann in eine nahe gelegene Mall zu fahren, um noch ein wenig zu shoppen und Essen zu gehen. Henrike entdekcte dort ein Rainforestcafe nach kurzer Diskussion - ich wollte lieber zu Applebees- musste ich mich etwas beledigt geschlagen geben und wir aßen dort zu Abend. Das Essen war auch garnicht schlecht nur ziemlich teuer. Anschließend gingen wir noch ein wenig shoppen.

Nun ist es wieder spät abends und wir liegen im Bett. Also Guten Nacht und bis Morgen...

Seattle - Fort Lauderdale

Donnerstag, 01.08.2013

Nach einem äußerst spartanischen Frühstück, packten wir schnell unsere Sachen zusammen, verstauten sie im Auto und machten uns wieam Am Vortag auf den Weg in die Stadt. Wir hatten uns am Tag zuvor noch ein paar Anregungen im Internet geholt, was wir heute auf jeden Fall machen wollten und fuhren nun, wie am Tag zuvor, mit dem Bus los in Richtung Downtown. Wir starteten unsere Tour mit einem Spaziergang durch die Stadt, gingen dabei am Ufer entlang bis zum Public Market Center. Dort staunten wir nicht schlecht über das riesige Anbegot an Blumen, Fisch, frischem Obst und Gemüse usw. 

Wir spazierten weiter und entdeckten den allerersten Starbucks der in Seattle seinerzeit eröffnet wurde. Die Menschenschlange davor schreckte uns aber ab, sodass wir nur schnell ein Foto davor machten und wenige Meter weiter einen anderen Starbucks besuchten. Vorher ging es noch ins Hardrock Cafe. 

Im Anschluss liefen wir weiter zur Monorail, die uns erneut zum Space Needle brachte. Wir kauften uns nun ein Ticket für den Tower, mussten allerdings noch eine gute Stunde warten, Diese verbachten wir im Park davor mit guter Live-Musik. Der Ausblick vom Space Needle war atemberaubend. Seattle ist wirklich eine wundervolle Stadt. Auf der einen Seite das Meer auf der anderen Parks und viel Grün und mittendrin diese riesige Stadt und die Skyline mit ihren Wolkenkratzern. (Natürlich nichts im Vergleich zu denen in New York). Nach einiger Zeit fuhren wir wieder herab und fuhren zurück in Richtung Downtown. Dort legten wir eine kurze Pause in der Cheesecake Factory ein, um endlich einen der von Fabian viel gelobten Cheesecakes zu probieren. Wir entschieden uns für den Oreo Cheesecake mit deutlich über 1500kcal. Sehr lecker aber auch so mächtig, dass ein Stück zu zweit ohne weiteres ausreichte. Wir spazierten nunnoch etwas durch die Stadt und durch ein paar Läden, ehe wir uns auf den Weg zurück zum Auto machten.

Da unser Flug er nach 0 Uhr los ging, war es noch viel zu früh um zum Flughafen zu fahren. So fuhren wir mit dem Auto noch einmal Richtung Downtown und spazierten noch durch das Washington Park Arbotreum. Der Japanese Garden war leider shcon geschlossen, sodass wir nach einem kurzen Spaziergang uns wieder auf den Weg in Richtung Mall machten, in der wir auch Am Vortag abends schon waren. Nach Ladenschluss ließen wir uns noch ein Sandwich schmecken und machten uns dann gestärkt auf den Weg zum Flughafen. Die Abgabe des Mietwagens verlief reibungslos und nun hatten wir noch etwas Zeit zu überbrücken, da unser Flug auch etwas Verspätung hatte. Erneut über Houston, dieses Mal aber mit Umsteigen flogen wir in Richtung Fort Lauderdale.

Wir versuchen jetzt einmal ein wenig zu schlafen. Gute Nacht und bis morgen!